Beim Italiener „DOLCE“ fing alles an. Was, Du bist Skipper? Ja -wir möchten auch Segeln.

Törnbilder aus Kroatien und Berichte haben haben dann gezündet.

Ja, plane einen Törn für uns -war das Fazit!

Dann ging alles recht schnell
Termin des „Friends-Törn“ vom 23. -30. September 2017
Unsere YACHT eine ELAN 50 IMPRESSION

ELAN 50 IMPRESSION (ohne Dame)

ELAN 50 IMPRESSION

Die Crew von links nach rechtes:

Dieter, Skipper, Maxi, Dagmar, Björn, Pit, Uwe und Lydia

Crew Friends-Törn

Unsere Stationen:

Basismarina ACI Split
Insel Brac nach Milna an der Mole
Insel Vis nach Stadt VIS an Boje übernacht und morgens an der Mole angelegt
Stadt Vis nach VIS Rucavac an einer Boje übernachtet
Insel HVAR in die Stadt Stari Grad
Insel BRAC in eine Badebucht anschließend nach Milna und getankt
Basismarina ACI Split

Törndistanz ca. 93 SM


Morgens um 8:30 ging´s los

Des Schreiners Uwe´s Großraumwunder-Bus war trotz Mitnahme von Fressalien und vor allem die flüssigen Grundnahrungsmittel nicht ausgebucht!

Unser Plan war direkt zum Weißwurst essen ins Ayingerz Ayinger Bräustüberl Über München A8 und A99 ging´s direkt nach Aying. Uwe, Pit und Lydia haben vorne Platz genommen, Dagmar, Björn und Dieter in der 2-ten Reihe und Maxi mit mir in der 3-ten Reihe -Platz ohne Ende.

Wir hatten ein typisches Kaiserwetter, wie es sich gehört, wenn Ehinger eine Reise antreten. Nach zünftigen Weißwürste ein Paar Weißbierla ging es über die Tauern-autobahn durch den Karawankentunnel nach Slowenien. Tagesendziel Novo Mestro Hotel Restaurant pro Belokranjcu. Mega tolles Abendessen und der leckere Slivo hinterher.

Am anderen Morgen ging´s um 08:00 weiter nach Split, dort haben wir Proviant und frisches Gemüse, Obst und Allerlei eingekauft.

14:30 standen wir in der ACI-Split vor unserem Schiff:

HANSE 50 IMPRESSION

Nach der Übernahme sind wir gleich ausgelaufen mit Kurs auf die Insel Brac nach Milna. Das 1-te Einlaufen hat prima geklappt -gute Crew. Erstes Ziel: gepflegt Essen gehen:

1-te Nacht an Bord, 5 Kabinen Sgoliks und Schmids hatten die Achterkabinen; Dieter und Ehepaar Sedelies die Bugkabinen und Pit war in Stockbettkabine untergebracht.

Aus den Bugkabinen hat sich ein unangenehmer Geruch verteilt, der sich zu einem üblen Gestank entwickelte. Bei Sedelies war in der Bilge Gemüse eingelagert, das vor sich hin verweste und üble Düfte verbreitete. Diese Sauerei haben wir selber entsorgt und gereinigt.

Aber es wurde mit der Unterdecksluft nicht wirklich besser. Erst am Ende unseres  Törns haben wir festgestellt, dass die Verrohrung des Fäkalientanks undicht war, es wurde von Tag zu Tag extremer und das alles direkt unter Dieters Koje!!

Der Wetterbericht meldete Regen und einen Sirocco mit bis zu 25 kn Wind. Es erwischte uns ordentlich und der Wind drehte in den Bösen auf bis zu 35 kn. Wir kämpften uns bis VIS durch und erreichten nachmittags Vis. In der großen Bucht vor der Stadt Vis haben wir an einer Boje festgemacht. Windgeschützt hat sich die Crew schnell wieder regeneriert.

Die Nacht haben wir an der Boje verbracht und morgens ergatterten wir einen Platz direkt an der Mole.

Wir beschlossen, noch einen weiteren Tag in Vis zu bleiben und nutzten den Tag, die Insel per Roller einwenig kennen zu lernen.

 

Am darauffolgenden Tag sind wir bei Sonnenschein und „kaum Wind“ unter Motor ausgelaufen. Unser Ziel -die Bucht Rucavac. Ein Badetag stand an. Dingi gewassert und Björn hat die ersten Runden im Dingi absolviert. Feiner Kies in der Bucht und eine Konoba zum Verweilen, hat uns für die 2 Regentage wieder entschädigt.

Abends frischte nochmal ein kräftiger Wind auf, der die Nacht über anhielt und mich mehrmals ins Cockpit holte, um Boje und Festmacherleine zu prüfen. Gegen 4 Uhr legte sich der Wind und schenkte mir noch einen Tiefschlag bis zum Frühstück.

Wir legten ab und segelten vorbei am Palmizana in Richtung Hvar zur Stadt Stari Grad. In einer schönen Badebucht hielten wir uns 3 Stunden auf, bevor wir in Stari Grad ein Liegeplatz zugewiesen kamen.

Unsere Schnorch´ler sind voll auf Ihre Kosten gekommen und konnten kristallklares kroatisches Wasser genießen.

Am Spätnachmittag erreichten wir Stari Grad! Komplett voll, alles belegt, zum Glück haben wir uns schon morgens per Handy angemeldet und unser Ankommen nochmals um 14:00 bestätigt. Ein Marinero hat uns ein Platz auf der gegenüberliegenden Mole zugewiesen. Dadurch mussten wir entlang der Mole um die Bucht marschieren, um ins eigentliche Zentrum zu gelangen.

Sgolik´s, unsere erfahrenen Roller-Mieter, haben sich wieder ein Roller gemietet, mit dem Dieter fast ins Hafenbecken gefahren bzw. gefallen ist, da das Lenkradschloss plötzlich einrastete und er unsanft zu Boden ging. Der Kerl ist hart im Nehmen und hat sich trotz offenes Knie nix anmerken lassen.

Abends haben wir ein Restaurant wieder gefunden, indem ich mit Maxi im Mai bereits Leckeres verhaftet haben.

Am anderen Morgen haben wir noch ein Cappuccino´le einverleibt, bevor es auf die letzte Etappe -nach Split- wieder zurück ging.

Noch die letzte Badebucht, bevor es dann endgültig Richtung Basismarina ACI Split ging.

Als wir nachmittags in die ACI einfuhren und beim Aufstoppen, um Achtern am Schwimmsteg festzumachen, hat uns plötzlich eine Böhe direkt längs in die gegenüberliegende Reihe Motor-Yachten, gedrückt. Ein Marinero hat uns mit einem Dingi mit einer Achterleine aus der blöden Lage gezogen und wir konnten dann römisch-katholisch die Achtern-Festmacher-Leinen belegen.

Dem Marinero haben wir dann die Stinkquelle gezeigt, der hat sich zwar 10x entschuldigt, dass das nicht vorher bemerkt wurde, Entschädigung gab´s allerdings nicht!

Abends sind wir dann von der ACI mit einem uralt Boot mit Diesel Tuk Tuk in die Altstadt übergesetzt. War mega toll und wir werden sicher wieder Altstadt Split besuchen.

Letzte Nacht auf der ELAN IMPRESSION 50 bevor es morgens um 7:00 dann mit dem Großraumwunder – Bus wieder heimwärts ging.